Ohrschmuck

Die meisten Mädchen bekommen in der Schulzeit ihren ersten Ohrschmuck. Zwei kleine Stiche und die ersten Ohrstecker sitzen. Bis das geschafft ist, dauert es aber oftmals sehr lange. Es beginnt alles mit der Diskussion, ob Kinder in dem Alter schon Piercings haben dürfen, denn Ohrringe sind nichts anderes. Es ist jedoch keine medizinische Frage sondern die Eltern bestimmen es ganz allein für sich.

Der erste Ohrschmuck wird immer ein Gesundheitsstecker sein - diese müssen die ersten Tage ununterbrochen drin bleiben, damit das Ohrloch nicht sofort wieder zuwächst. Desinfektionstropfen beugen einer Entzündung vor, so dass die ersten Ohrlöcher nur selten Probleme machen.

Besonders unter Kindern kann man auch heute noch gut erkennen, dass mehr Mädchen als Jungs Ohrringe bekommen und tragen wollen. Die meist glitzernden Stecker verleihen einen Hauch von Glamour und Glanz - was eher zu den Mädchen passt. Umso älter die Kinder werden umso mehr gehen sie ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen nach und wollen Piercings auch an anderen Stellen. Beliebt sind Bauchnabel, andere Stellen am Ohr oder ein Zungenpiercing. Bei solchen Piercings müssen jedoch die Erziehungsberechtigten einwilligen, denn erst ab 18 Jahren liegt die Entscheidung allein bei einem selbst. Piercings im Gesicht, wie an der Lippe oder der Augenbraue, sind unter jungen Männern ebenfalls gern gesehen.

Ohrpiercings gibt es in den verschiedensten Formen und Farben. Es gibt Stecker, Kreolen und Ohrringe, die aus verschiedenen Materialien sind wie Gold, Silber oder anderen Metallen. Viele günstige Ohrringe sind auch aus Plastik und können dadurch unterschiedliche Verzierungen und Formen aufweisen. Sogar Federn oder Zacken befinden sich mittlerweile an Ohrringen.

Wer keine Ohrlöcher haben möchte oder dies nicht verträgt, kann auch auf Ohrclips zurück greifen. Diese werden an das Ohrläppchen geklemmt und sehen wie ganz normale Ohrringe aus.